Wanderbares Madeira

 
„Madeira“ – dieser Begriff heißt übersetzt so viel wie Holz. Und Holz kann man hier in Form von vielen, vielen Bäumen zur Genüge finden. Um in die wunderschön natürliche Welt der Insel einzutauchen, schnappte ich mir meine Wanderschuhe und machte mich auf die Suche der schönsten Wanderrouten auf Madeira, ein paar typische und ein paar Andere etwas mehr abseits der Touristenwege. Und meine Entdeckungen können sich wirklich sehen lassen.Madeira: Sommer, Sonne, Sonnenschein? Vielleicht an jedem anderen Tag im Jahr, aber nicht in jener Woche, in der ich mich im Oktober hier umtrieb. Da die menschliche Haut wasserdicht ist und ich allen Gerüchten zum Trotz nicht aus Zucker bin, war dies keine Ausrede, nicht einen Wanderpfad nach dem Anderen zu erkunden. Madeira wird seinem Ruf als Perle Portugals absolut gerecht: Selbst im strömenden Regen kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus: tropische Pflanzen schmücken die Insel genauso wie jede Menge bunter Blumen, Bäume und Zuckerrohr-Felder.Vorab empfiehlt es sich ein Auto zu mieten, um auch an die verstecktesten Ort Madeiras zu gelangen. Da mein Führerschein beschlossen hat, die Reise nicht mit mir anzutreten und stattdessen am heimischen Wohnzimmertisch zu verweilen, hatte ich einige Schwierigkeiten. Alle Busse von Funchal verlassen die Hauptstadt circa ab 11 Uhr, was ich als etwas spät erachte. Mein erster Ausflug sollte nach Rabaçal gehen. Um dorthin zu gelangen musste ich nach der Busfahrt in ein Taxi umsteigen, was sich jedoch absolut lohnte:

Levada 25 Fontes – Wasserfälle treffen auf Levadas

Der Wanderweg der 25 Wasserfälle ist ein Weg für all jene, die die Natur lieben und keine Lust haben, den ganzen Tag im Gebirge zu verbringen. Dieser hübsche Weg besticht durch einen Wasserfall der sich an den nächsten reiht; atemberaubende Aussichten und hübsche, kleine Pfade, die sich über gerade einmal drei Kilometer erstrecken.Tagsüber ist dieser Weg oftmals voller Touristen, daher empfiehlt es sich, den Wecker etwas früher zu stellen, um die unberührte Natur besser erleben zu können. Oder man sucht sich einfach Madeiras wohl einzige Regenwoche des Jahres aus; dann kann man schlafen so lange man möchte und trifft trotzdem kaum andere Entdecker an.Ein netter Aspekt am Rande: Der Startpunkt dieser Route befindet sich auf einem Berg, auf dem einige Kühe grasen, die für ihr exzellentes Fleisch bekannt sind. Diese Kühe sind ganz schön zutraulich, lassen sich gerne streicheln und wollen sich auch schon einmal in ein Selfie drängen.

Ribeiro Frio mit den Balcões
Der nächste Tag, der Tag, an dem die Sonne sich dann letztendlich doch blicken ließ, wurde genutzt, um eine sechsstündige Expedition zu starten. Abseits der Touristenströme wurde der Riberio Frio ausgetestet. Hier wird entlang der Levada spaziert: Über Wasserfälle und Flüsse; durch Höhlen und Wald. Ein echtes Abenteuer und mein persönliches Highlight Madeiras. Levadas sind künstlich angelegte Bäche, die das Wasser von den regenreichen Gebieten in die Wasserärmeren bringen sollen. Die Wege sind normal sehr flach, da sie dem langsam fließenden Wasser folgen.

Der 10-Uhr-Bus chauffierte mich zu dieser Route, die ich bei den Balcões startete. Dies ist ein übergroßer Balkon, der eine unvergessliche Aussicht bietet: Rundherum befinden sich hohe Berge; rechts kann man Meerblick genießen. Riberio Frio überzeugte mich durch seine Stille. Alle Stunden traf ich hier auf circa ein Wander-Pärchen; den Rest der Zeit war ich ganz für mich alleine, inmitten der einzigartigen Landschaft. Hier wird an der Levada entlang gewandert. Und wie auch immer diese verläuft: Man muss ihr folgen, um nicht wie manch kluger Mensch eine halbe Stunde lang panisch im Wald herum zu irren.Dieser Weg ist nichts für Stubenhocker. Fließt die Levada neben einem kleinen Wasserfall, so muss man durch diesen gehen – Nässe war ich durch die Vortage ja bereits gewohnt-, wenn sie durch eine enge Höhle fließt, muss durch diese geklettert werden. Action kann hier in seiner schönsten Form erlebt werden. Und als ich am Ende in einem kleinen Dörfchen ankam; ohne Proviant, da wartete am Wegesrand ein Körbchen Äpfel auf mich. Der Apfel, den ich daraufhin verspeiste, war wohl der beste und süßeste, den ganz Portugal zu bieten hatte.

Die nassen Erfahrungen vom Oktober, werden mit neuen und trockeneren Erfahrungen im Januar diesen Jahres ergänzt. Mit einer Gruppe von Freunden, begab ich mich auf Entdeckungstour auf Madeira. Vorab hatten wir zum Glück ein Auto gemietet, welches uns mehr oder weniger zuverlässig über die Insel brachte, aber den Aufenthalt deutlich erleichterte. Während unserer 10 Tage Aufenthalt hatten wir fast dauerhaft Sonnenschein und teilweise bis zu 28 Grad.

Pico Ruivo
Die bekannteste Wanderung auf Madeira ist gleichzeitig auch die, bei der ich sagen würde man sollte sie auf keinen Fall verpassen. Deswegen stand sie auch ganz oben auf meiner To-Do Liste und wurde direkt nach Prüfen des Wetters für den nächsten Tag angesetzt. Die Wanderung führt von dem zweithöchsten Berg, dem 1818 Meter hohen Pico do Arieiro auf den höchsten Berg Madeiras und gleichzeitig Portugals, dem 1862 Meter hohen Pico Ruivo. Die Wanderung ist einfach mehr als 7 Kilometer lang, aber nachdem wir unser Auto am Pico do Arieiro geparkt hatten, mussten wir ja auch wieder dahin zurückkommen. Nach einer nervenaufreibenden Fahrt über die schmalen und schlängeligen Straßen durch die Berge, erreichten wir den Parkplatz und machten uns von dort aus, vollgepackt mit Regenjacke, Mütze, Schal, Sandwiches, Bananen und Kameras auf den Weg. Als wir unsere Wanderung begannen, waren wir noch mitten in den Wolken und oben auf den Bergen war es wirklich eiskalt. Hier pfeift der Wind ungebremst vom Atlantik her und das spürt man auch deutlich. Wir waren also sehr froh über unsere Wintermäßige Ausstattung.

Der Weg ist teilweise sehr schmal und daher an einigen Stellen mit Seilen gesichert. Leuten mit Höhenangst wird an manchen Stellen wahrscheinlich ziemlich schwindelig werden. Es sollte eigentlich zwei verschiedene Wege geben, aber der kürzere war gesperrt. Wahrscheinlich ist dort ein Teil des Weges abgebrochen, kommt hier öfter vor. Während unserer Wanderung mussten wir fünf Tunnel durchqueren, deshalb werden für diesen Weg auch Taschenlampen empfohlen. Ohne Taschenlampe läuft man Gefahr sich mit dem Kopf an der unebenen Decke anzuhauen. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass eine Handy Taschenlampe vollkommen ausreicht, solange man genug Akku hat…

Der Weg war wunderschön, man hatte fast überall eine fantastische Aussicht und die Vegetation war ebenso vielfältig. Wir haben einige heimische Vögel gesehen und hin und wieder andere Wanderer getroffen. Als wir von den Berghängen geschützt waren, wurde es durch die Sonne richtig warm und wir sind teilweise sogar im T-Shirt gelaufen. Unsere Wasserflaschen konnten wir alle paar Meter an einem der Wasserfälle auffüllen und uns ebenfalls dort abkühlen, was die ganze Wanderung sehr angenehm machte. Der Weg ist größtenteils natürlich, zwischendurch aber auch in den Fels gehauen und an einer Stelle gibt es sogar eine Metalltreppe. Kurz vor dem Gipfel sind wir durch einen seltsamen Wald gelaufen, er sah fast aus wie ausgeräuchert. Die Bäume waren alle abgestorben und es war wahnsinnig karg, was dem ganzen eine ziemlich mystische Stimmung gab. Später haben wir dann erfahren, dass es eine Plage ist, durch irgendwelche nicht heimischen Insekten hervorgerufen.

Mittags sind wir auf dem Gipfel angekommen, wo echt viel los war. Aber hier führen auch vier verschiedene Wanderwege zusammen und so treffen auch mehr Wanderer aufeinander. Die Aussicht von hier war atemberaubend! Die ganzen grünen Berggipfel, die Wolkenfetzen dazwischen und die schönen bunten Vögel. Wir haben dort eine lange Pause gemacht, die Vögel beobachtet und den Ausblick genossen.

Danach ging es den gleichen Weg wieder zurück, aber durch die anderen Lichverhältnisse sah alles schon wieder ganz anders aus und war ebenso spannend wie auf dem Hinweg. Kurz vor Ende ging die Sonne langsam unter und hat die Berggipfel sowie die Wolken gold gefärbt. Es war spektakulär! Ein perfektes Ende für einen perfekten Tag.

Nach sieben Stunden Wanderung, 15 Kilometern und über 900 Höhenmetern waren wir richtig müde und sind zu Hause direkt ins Bett gefallen. Man kann diese Wanderung auch noch um den Weg nach Encumeada erweitern oder eine andere Route von Ilha aus wählen. Diese ist aber erfahrungsgemäß wesentlich anstrengender, da man von nur 400 Höhenmetern startet und dann in 8,7 Kilometern den Pico Ruivo von der Meeres Seite her erklimmt. Wir haben auf diesem Weg den ganzen Tag lang niemanden getroffen. Der Weg ist wohl unbekannter oder es war einfach niemand so verrückt wie wir. Außer einer Katze, die wir mitten im Wald getroffen haben und die uns miauend eine Stunde lang gefolgt ist. Wahrscheinlich war sie auch froh etwas Gesellschaft zu haben, nachdem sonst ja niemand vorbeikommt. Wir fanden es auch witzig, außer wenn sie uns -typisch Katze – mehrmals fast zu Fall gebracht hätte. Der Weg führt in unendlichen Treppen den Berg hinauf und kurz vor Ende über ungesicherte, bröckelnde Felswege. Besonders schön ist hier der Teil in dem man durch den Laurisilva Wald läuft.

Levada do Rei – Laurisilva Wald
Den Laurisilva Wald, welcher Teil des UNESCO Welterbes ist, kann man auch auf dem Königs Levada Wanderweg (Levada do Rei) erkunden. Dies ist ein wunderschöner Weg, von sattem Grün, mit viel Farn und dichter Vegetation. Einmal führte der Weg direkt unter einem Wasserfall hindurch, wo wir alle unsere Kapuzen aufzogen um nicht zu nass zu werden. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit, das viele Wasser und die wenigen Sonnenstrahlen, die durch die Blätter kamen, war es doch recht kühl. Der Weg und die Levada enden an einem Bach, der wohl der Ursprung der Levada ist. Im Gegensatz zu den anderen Tagen, war es ein wahnsinnig entspannender Wanderweg: keine Steigung, weicher Boden, angenehme Farben und entspannende Ruhe.

São Lourenço
Um mal etwas Abwechlsung zu den vorherigen Tagen zu bekommen, planten wir eine Wanderung am Kapp von Sao Lourenço. Das ist der östlichste Punkt von Madeira, der komplett anders als der Rest der Insel ist. Hier ist nur altes Lavagestein, rote Felsen, Klippen und wenig Vegetation, vor allem keine Bäume, eher niedrige Büsche. Dadurch, dass es keinen Sonnenschutz gab und es an diesem Tag relativ warm war, wurde die eigentlich einfache Wanderung doch relativ anstrengend. Durch die Erfahrung der letzten Tage, dass wir überall Bäche und Wasserfälle gefunden hatten, waren wir schlecht mit Wasser ausgestattet. Aber hier gab es nichts, keinen Bach, absolut nichts außer dem Meer. Also mussten wir das Wasser dann doch rationieren. Die Landschaft war aber sehr beeindruckend und wir konnten sogar die Insel Porto Santo sehen. An der Spitze angekommen, haben wir uns kurz ausgeruht und sind dann über einen kleinen Umweg ans Meer wieder zurück an den Ausgangspunkt gekehrt. Insgesamt haben wir in drei Stunden acht Kilometer zurückgelegt.

Madeira ist ein wahres Paradies für Wanderer und Naturliebhaber. Es gibt hier so viele verschiedene Landschaften zu entdecken, von Vulkanhöhlen, über grüne Berge mit tiefen Tälern und Schluchten, bis zu schwarzen und goldenen Stränden, unzähligen Wanderwegen für jede Schwierigkeitsstufe und in verschiedenen Längen auszuprobieren, viele interessante Städte zu besichtigen und lokale Spezialitäten zu probieren. Ich könnte noch unendlich viel zu dieser Trauminsel schreiben, aber das werde ich mir wohl für ein anderes Mal auffheben.

Wenn ihr die Schönheit dieser portugiesischen Insel jetzt selbst entdecken wollt, haben wir ein paar Empehlungen für Übernachtungen auf Madeira und Porto Santo.


  • Dieser geheime Ort - das Hotel Atrio - liegt auf einer der schönsten Inseln Europas, Madeira. Das kleine Hotel in Familienbesitz befindet sich auf der sonnigen Südseite dieser grünen Insel und heißt seine Gäste mit Panoramablick auf das tiefblaue Meer und die grünen Berge willkommen. Es ist von einem beeindruckenden 10.000 m² großen Garten umgeben und verbindet Tradition mit zeitgenössischer Eleganz. Dieses Boutique-Hotel bietet 22 exklusive Zimmer mit komfortablen Doppelbetten, modernen Bädern und einer Terrasse oder einem Balkon mit überwältigender Aussicht. Das Areal dieser alten Quinta bietet ein gemütliches Restaurant, eine Bar mit Kamin und eine sonnige Terrasse. Ein beheizter Pool, eine Sauna und Massagetherapien ermöglichen maximale Entspannung. Dieses versteckte Boutique-Hotel ist der perfekte Ausgangspunkt, um alle naturverbundenen Aktivitäten wie Wandern, Walbeobachtung, Vogelbeobachtung, Tauchen, Mountainbiken, Canyoning und vieles mehr zu erkunden.

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  • Sie sind auf der Suche nach einem umweltfreundlichen und ruhigen, geheimen Ort auf Madeira, wo Sie die Einfachheit der Natur spüren können? Dann ist Calhau Grande Ihr perfekter Ort. Die 8 Selbstversorgerhütten wurden mit einer einzigartigen Kombination aus natürlicher Schönheit, Komfort und Privatsphäre gebaut. Sie befinden sich in einem wunderschönen Gartenparadies mit jeweils eigener Terrasse mit Blick auf den tiefblauen Atlantik und die grünen Berge. Diese familiengeführte Unterkunft empfängt ihre Gäste mit der typischen herzlichen Gastfreundschaft Madeiras. Es gibt verschiedene Hütten, die jeweils ein Studio für 2 Gäste oder ein geräumiges Ferienhaus mit zwei Ebenen für bis zu 6 Personen bieten. Calhau Grande ist perfekt gelegen, um die Insel Madeira zu erkunden und zu genießen. 

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  • Die sechs charmanten Ferienhäuser von Casas da Levada liegen im Westen der Blumeninsel Madeira und wurden traditionell aus Stein gebaut. Auf dem 5000 m² grossen Anwesen gibt es einen Infinity-Pool mit herrlichem Blick auf den Atlantischen Ozean und die grün bewachsene Hügellandschaft. Nachhaltigkeit wird hier in allen Bereichen gross geschrieben: So gibt es beispielsweise Bio-Gärten, in welchen Gemüse und Früchte in Bioqualität angebaut werden sowie einige Bauernhoftiere. Das Wasser wird mit Solarstrom geheizt, und es wird auf biologisch abbaubare Reinigungsprodukte gesetzt. Für ein ausgewogenes Frühstück wird Ihnen eine reiche Auswahl an Zutaten und frisches Brot zur Verfügung gestellt – so bestimmen Sie jeweils selbst, wann Sie die wichtigste Mahlzeit des Tages einnehmen möchten. Die frischen Zutaten stammen, wenn immer möglich, vom eigenen Permakultur-Garten. Die Häuser sind liebevoll eingerichtet und vereinen eine Mischung aus traditioneller Einrichtung mit modernem Standard, zudem verfügt jedes Haus über einen Kamin. Sie werden sich hier sofort wohl fühlen, nicht zuletzt wegen der herzlichen Gastfreundschaft der Besitzer.

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  • Dieser geheime Ort auf einer der schönsten Inseln Europas heißt seine Gäste mit Privatsphäre, Luxuskomfort und Panoramablick auf den tiefblauen Ozean willkommen. Das Resort bietet 9 Zimmer mit Meerblick und drei Luxusvillen. Alle Unterkünfte befinden sich im typischen grünen Garten und verfügen über einen privaten Bereich. Die Kombination aus Luxus, Design und außergewöhnlicher Umgebung macht diesen Ort so einzigartig. Das Resort akzeptiert nur Erwachsene. Jedes Zimmer mit Meerblick bietet ein bequemes Doppelbett und ein modernes Badezimmer für maximal zwei Personen. Jede Villa bietet ein komfortables Schlafzimmer für maximal 2 Personen, ein modernes Bad und einen offenen Wohnbereich. Ein köstliches Frühstück wird serviert und ist in allen Preisen enthalten. Kommen Sie hierher und atmen Sie die Ruhe in einer Umgebung mit absolutem Komfort und Ruhe, in der die Liebe zum Detail den Unterschied ausmacht.

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  • Es mag zwar übertrieben klingen, doch im Falle dieser Unterkunft ist es absolut gerechtfertigt zu sagen, dass seine Lage absolut spektakulär ist. Direkt auf den Felsen an der Südküste Madeiras – lediglich 25 Autominuten von Funchal entfernt – entstand das Hotel Ponta do Sol aus der Renovierung eines alten Herrenhauses. Wie der Name der Unterkunft bereits verspricht, erwartet Sie hier das beste Klima bzw. die meisten Sonnenstunden auf der gesamten Insel. Die kleine Ortschaft Ponta do Sol blickt auf eine 500jährige Geschichte zurück und ist zwar überaus reizend, doch auch sehr verschlafen. Und so haben die Ortschaft und das Hotel selbst bis auf den klingenden Namen nicht viel gemeinsam. Letzteres ist überaus trendig, stilvoll und modern – ein echtes Design Hotel, das über einen hervorragenden Service verfügt. Die Unterkunft wurde mit viel Liebe zum Detail dekoriert, das wird sogar im Poolbereich deutlich, denn dieser erweckt den Anschein nahtlos in den unendlichen Ozean überzugehen. Wie bereits erwähnt ist das Personal überaus freundlich und zuvorkommend. Wenn Sie möchten, wird man Sie auch gerne vom Flughafen abholen. Nicht nur im Hotel, sondern auch in der näheren Umgebung warten zahlreiche spannende Aktivitäten auf Sie. So kann das Personal Ihnen beispielsweise bie der Organisation eines Ausflugs mit dem Segelboot behilflich sein. Die Mischung aus hipper und stilvoller Unterkunft inmitten eines verschlafenen und entspannten Örtchens ist in diesem Fall zweifellos gelungen.

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  • Fajã dos Padres ist so ein besonderer Ort, dass wir durchaus erst einmal mit einem Nachteil anfangen können. Falls Sie Höhenangst haben, sollten Sie es sich zweimal überlegen ob Sie über Land anreisen möchten. Obwohl die Häusschen direkt am Meer liegen, besteht die einzige Anreisemmöglichkeit in einem 250 hohem panoramischem Fahrstuhl der Sie am Hang hinab zur Fajã dos Padres bringt. Unten angekommen, erwartet Sie ein wunderschöner Garten mit Mangos, Avokado Bäumen und Bananenstauden. Vom Fuss des Fahrstuhls ist es noch ein Stück zu Fuss bis zu den Häuschen. Der Ort wird Fajã dos Padres genannt, da sich dort früher Jesuitenmönche im Sommer zurückzogen. Es ist sicher ein kleines Paradies. Die neun kleinen Häuschen sind einfach, aber komfortabel. Früher waren es einmal die Häuser der örtlichen Fischer. Sie haben eine kleine Küche und sind ziemlich geräumig. Die eigenen Terrasses bieten eine fantastischen Blick über das Meer und absolute Ruhe. Der Strand besteht aus Kieselsteinen, mit transparentem Wasser, ideal zum Tauchen oder Schnorcheln. Am Meer befindet sich auch eine Mole mit einer schönen gläsernen Terrasse und Liegestühlen und Sonnenschirme die den Gästen zur Verfüguing stehen. Das Restaurant bietet gute lokale Küche mit viel frisch gefangenem Fisch und vor Ort geernteten Zutaten. All dies wird vom dort gekeltertem "Malvasia" Wein begleitet. Beachten Sie bitte, dass das Fajã dos Padres ein Ort der Entspannung und Ruhe ist. Die Häuschen verfügen über keine Interntetverbindung und der Fahrstuhl funktioniert nur zwischen 9:00 und 18:00, obwohl er auf Anfrage auch zu anderen Zeiten benutzt werden kann. Geheimer als dies ist wirklich kaum möglich.

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  • Ein freundliches Gasthaus bei Funchal mit Charakter Madeira, auch bekannt als Portugals schwimmender Garten, hat als Reiseziel oft mit einem angestaubten Image zu kämpfen. Völlig zu Unrecht, wie wir finden. Nehmen Sie zum Beispiel das Casa do Papagaio. Modern und etwas verwegen sticht das Gasthaus mit seinen großen Fenstern - die in jedem Zimmer den Blick auf den Atlantik frei geben - aus der Landschaft. Die Inneneinrichtung ist ein gelungener Mix aus Portugiesischen und Indio-portugiesischen Möbeln und Kunstgegenständen, u.a. typisch madeirensisches Kunsthandwerk und Stickereien. Geschmackvolle Drucke von Werken Van Goghs und anderer Impressionisten verleihen den Zimmern zusätzlichen Charakter. Der Garten schwelgt in saftigem Grün und einer breiten Palette leuchtender Farben, und macht der Blumeninsel Madeira alle Ehre. Über wenige Stufen erreicht man den großen Pool mit Panoramablick aufs Meer. Sogar eine „Levada“ (Bestandteil des einzigartigen Systems von Bewässerungskanälen, die Madeira überziehen) kreuzt das Anwesen des Casa do Papagaio; wer möchte, wandert den Kanal entlang bis nach Funchal oder Câmara de Lobos. Ein wichtiger Hinweis: Filomena, die bezaubernde Besitzerin des Casa do Papagaio, liebt Tiere und lässt ihre wohlerzogenen Hunde frei im Garten laufen. Natürlich sind auch die vierbeinigen Freunde der Gäste herzlich willkommen (Anmeldung erforderlich)!

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