| Spanien bezaubert mit seiner reichen Vielfalt an Lanschaften, Sehenswürdigkeiten und Regionen. Fast scheint es, als reise man durch viele Länder in einem, denn jede Region birgt eine einzigartige Kultur, Geschichte und Lebensart. Überall jedoch wissen seine Einwohner die guten Dinge des Lebens in vollen Zügen zu genießen. Kurz gesagt, Spanien ist ein faszinierendes Land mit viel Temperament. |
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Die beeindruckende Landschaft Spaniens wird auf wunderbare Weise durch bezaubernde Orte und großartige Städte ergänzt. Den typisch iberischen Charakter und Charme finden Sie sowohl in den von der UNESCO ausgezeichneten Orten wie auch in den kleinen Städten an den Grenzen des Landes, in den romantischen Bergdörfern und den kultivierten Großstädten. Die Zeugnisse der reichen Geschichte und Kultur dieser Landschaft begleiten Sie hier überall.
Vélez Rubio (Andalusien) Velez Rubio bietet wohl die größte Ansammlung von interessanten Bauwerken in der Provinz Almería, wie z.B. die Pfarrkirche, deren Stil von barock bis neoklassisch reicht, schmale Türme und mit Stein verzierte Fassaden oder auch das Rathaus Casa Consistorial und das Kloster San Francisco.
Maria (Andalusien) Dieser ruhige, landwirtschaftlich geprägte Ort liegt am Rande des Nationalparks. Früher befand sich hier das Zentrum eines Gletschers.
Vélez Blanco (Andalusien) Vom örtlichen Schloß, dessen Baustil italienischen Einfluß aufzeigt, haben Sie einen herrlichen Überblick über die Stadt. In der Höhle "Cueva de los Letreros" finden Sie schöne prähistorische Höhlenmalereien.
Baza (Andalusien) Die Alcazaba-Festung, viele Mauern und Badeanstalten sind Zeugnisse von Bazas arabischer Vergangenheit. Ebenso können Sie hier noch Überreste des alten, jüdischen Viertels finden. Ein wundervolles Beispiel der Iberischen Kunst des 3. und 4. Jahrhunderts vor Christus wurde hier entdeckt: Die Skulptur "Dama de Baza".
Guadix (Andalusien) Guadix ist eine der ältesten Siedlungen ganz Spaniens. Die Landschaft ist geprägt von Höhlenbehausungen in den Bergen. Guadix bietet dem Besucher großartige Bauwerke, wie die Alcazaba-Festung aus dem 11. Jahrhundert, die Kathedrale mit einer Mischung aus Gotik, Renaissance und Barock (16. - 18. Jahrhundert) und zahlreiche "Mudéjar"-Gebäude. Dieser Ausdruck bedeutet wörtlich "ein unter Christen lebender Maure", bezieht sich hier aber auf einen Kunststil, dessen Blütezeit im 12. Jahrhundert war und der bis ins 16. Jahrhundert Verwendung fand.
Gualchos (Andalusien) Weißgetünchte Häuser machen den Charme dieses kleinen Ortes aus. Bereits Ende Januar beginnt die Mandelblüte in der wundervollen Landschaft der Umgebung. Gualchos Bewohner leben von der Landwirtschaft, die Haupternte findet hier im Winter statt.
La Iruela (Andalusien) Im milden Licht der Abendsonne werden Sie sich hier, inmitten von Steinhäusern mit blumenbesetzten Balkonen, ins Mittelalter zurückversetzt fühlen.
Córdoba Stadt (Andalusien) Auch ein UNESCO-Welterbe. Córdoba ist eine Stadt mit beeindruckender und überraschender Vergangenheit. Hier, wo Flamenco und Stierkampf tief verwurzelt sind, wird nach bester andalusischer Tradition gelebt. Diese Stadt ist sicherlich eines der attraktivsten Reiseziele Südspaniens.
Dos Torres (Andalusien) Die Spanier der Umgebung bezeichnen die Bewohner von Dos Torres als „die vom blauen Blut" (Los de sangre azul). Dos Torres ist eine der ältesten Ansiedlungen im Tal von Comarca und hat viele herrschaftliche Häuser mit Türen und Balkonen aus Granit, die seltene Gravuren und Wappen aufweisen.
Iznajár (Andalusien) Kurvige Strassen mit Bergen im Hintergrund, führen Sie durch Olivenhaine nach Isnájar, wo die besten Oliven der Provinz Córdoba geerntet werden. Das Land war früher im Besitz des Grafen von Revilla und wurde von diesem an die örtliche Bevölkerung verkauft oder verschenkt, so daß jeder der Einwohner hier Landbesitzer ist.
Zuheros (Andalusien) Ein kleines, weißes Bauerndorf, das auf überraschende Art und Weise eine Festung umgibt.
Medina Sidonia (Andalusien) In dieser großartigen Enklave mit engen, steilen Gassen können Sie die Zeit, als hier noch die Mauren herrschten, gut nachempfinden. Hier ist der besondere Wein Chiclana erhältlich. An Wochenenden öffnen viele kleine Läden, Ventas genannt, von denen jeder seine eigene Spezialität zum Verkauf anbietet.
Setenil de las Bodegas (Andalusien) Weißgetünchte Häuser, die sich an die Flußufer schmiegen, Straßen, die mit weiten Tunneln durch die Felsen führen, und Häuser, die in den Berg „gegraben" wurden, machen den Charme dieses Ortes aus.
Zahara de la Sierra (Andalusien) Der aus dem Arabischen stammende Name dieser Stadt bedeutet Blume und wurde dem Ort von einer von Mahomas Töchtern verliehen. Zahara de la Sierra liegt an der „Strasse der weißen Dörfer" (pueblos blancos) und verzaubert die Besucher mit wundervollen Sonnenuntergängen.
Vejer de la Fronter (Andalusien) Auf einem strategisch günstig gelegenen Hügel und umrahmt von Verteidigungswällen liegt diese maurisch anmutende Stadt mit engen, steilen Gassen und weißgetünchten Häusern.
Alájar (Andalusien) Dieser kleine, typisch andalusische Ort liegt in der Sierra de Aracena, ein wunderschönes Wald- und Hügelgebiet. Er bezaubert mit engen Gassen und kalkweißen Häusern. In der Dorfkirche Nuestra Señora de los Angeles befindet sich einer wichtigsten Reliquienschreine Spaniens.
Aroche (Andalusien) Viele weißgetünchte Häuser mit Wappen lassen Sie arabischen Einfluß spüren. In der bezaubernden Landschaft mit Eichen- und Korkhainen werden viele Schweine gezüchtet, weshalb Sie hier auch einen exquisiten Schinken genießen können.
Casares (Andalusien) Nach Casares zu kommen ist aufgrund des äußerst holprigen Weges nicht so einfach, der Anblick des Ortes wird Sie jedoch entschädigen. Auf dem Gipfel eines Hügel liegt ein schönes Schloß, umrahmt von weißgetünchten Häusern.
Frigiliana (Andalusien) Der arabische Einfluß ist überall gegenwärtig: in den kleinen Gassen mit den schmalen, weißen Häusern und in den vielen, winzigen Läden (Tiendas). Diesen Ort sollten Sie am späten Nachmittag oder abends besuchen.
Aínsa (Andalusien) Eine von Touristen sehr gut besuchte Stadt mit alten und interessanten Plätzen und einem Schloß aus dem 16. Jahrhundert. Wegen seiner Bauwerke wurde dieser Ort, in dem Sie hervorragend spazieren können, als historisch wertvoll deklariert.
Bárcena Mayor (Kantabrien) Inmitten des nationalen Jagdreviers Saja befindet sich Bárcena Mayor. Auch dieser Ort mit seinen sehr gut erhaltenen Berghäusern erhielt die Auszeichnung kunsthistorisch wertvoll.
Carmona (Kantabrien) Zwischen grünen Ebenen erhebt sich diese als kunsthistorisch wertvoll ausgezeichnete Stadt. Wunderschöne Steinhäuser, mit Geländersäulen verziert und mit Blumen dekoriert, sind die Farbtupfer in dieser Oase der Ruhe.
Santillana del Mar (Kantabrien) Diese Stadt ist bekannt als die "Stadt der drei Lügen": weder ist sie heilig („Santa"), noch liegt sie in der Ebene („llana") noch am Meer („del Mar"). Santanillas wichtigste Zeit lag zwischen dem 12. und dem 17. Jahrhundert, und aus dieser Periode stammen auch die meisten Bauwerke. Es ist nicht empfehlenswert, diese Stadt an Wochenenden, Feier- oder Festtagen zu besuchen.
Almagro (Kastillien - La Mancha) Almagro besitzt eine sehr schöne Plaza mit Säulengängen und zahlreiche imposante Bauwerke, wie die alte Universität und die Kirchen San Agustín und San Salvador.
Sigüenza (Kastillien - La Mancha) Eine römische Stadt mit einem wundervollen "Mudéjar". Dieser Ausdruck bedeutet wörtlich „ein unter Christen lebender Maure", bezieht sich hier aber auf einen Kunststil, dessen Blütezeit im 12. Jahrhundert war und der bis ins 16. Jahrhundert Verwendung fand.
Toledo Stadt (Kastillien - La Mancha) Ohne Zweifel ist die von der UNESCO als Weltkulturerbe ausgezeichnete Stadt eines der historischen Schmuckstücke Spaniens. Die Stadt aus dem Mittelalter mit engen, winkeligen Gassen schmiegt sich an einen kleinen Hügel am Ufer des Tajo. Toledo ist voll von faszinierenden Museen, Galerien, Kirchen und Schlössern.
Ávila Stadt (Kastillien - León) Diese Weltkulturerbe-Stadt bietet Ihnen das brodelnde, pulsierende Leben des Mercado („Markt") ebenso wie die stille Abgeschiedenheit in den Kreuzgängen der Tempel. Das Bild Ávilas ist geprägt von vielen Kirchen, Klöstern, Eremitagen, schönen Palästen und der eindrucksvollen Kathedrale.
Madrigal de las Altas Torres (Kastillien - León) In dieser Stadt wurde die spanische Königin Isabella, die Katholische geboren, und viele Bauwerke stehen in irgendeiner Weise mit ihr in Verbindung. In diesem Ort finden Sie eine wundervolle Plaza und den beeindruckenden Turm von San Nicolás.
Covarrubias (Kastillien - León) Das interessanteste Bauwerk in diesem historischen Ort ist die beeindruckende Kollegkirche. Sie wurde in der Zeit vom 12. bis zum 15. Jahrhundert erbaut und beherbergt mehr als 30 Grabmäler von Königen, Priestern und Adeligen.
Frías (Kastillien - León) Eine Stadt wie ein Schloß mit Häusern, Kirchen und Klöstern, die an einem enormen Felsen zu kleben scheinen. Unbedingt sehenswert.
Castrillo de los Polvazares (Kastillien - León) Diese historische Stadt ist wahrlich einen Besuch wert. Auf den Dächern der ungewöhnlich gut gebauten Steinhäuser befinden sich antike Vasen, die nach Abschluß der Bauarbeiten als Bewässerungsgefäße benutzt wurden. Diese Vasen sind zugleich auch ein Symbol für Fruchtbarkeit und Schutz.
Villafranca del Bierzo (Kastillien - León) Dieser Ort war und ist hauptsächlich eine Verpflegungsstation für Pilger auf ihrem Weg von und nach Santiago de Compostela. Sehenswert ist diese Stadt vor allem wegen ihrer historischen Klöster, Kirchen und Hospitäler.
Candelario (Kastillien - León) Im der zweiten Augustwoche wird in dieser historischen Stadt mit steilen, engen Straßen eine sehenswerte Hochzeitsfeierlichkeit aufgeführt.
La Alberca (Kastillien - León) Dieser einst so friedliche Ort wird von allem an Wochenenden und Feiertagen von vielen Touristen besucht. Hier können Sie gut spazierengehen, Schaufensterbummeln und in den vielen kleinen Geschäften Souvenirs erstehen.
Miranda del Castañar (Kastillien - León) In dieser Stadt fühlen Sie sich in die gute, alte Zeit zurückversetzt, denn die Bewohner kümmern sich sehr um den Erhalt ihrer Stadt und verbieten deshalb auch Autoverkehr. Besuchen sollten Sie hier das Schloß, die Ermita del Socorro, die Stierkampfarena (eine der ältesten in Spanien) und die Ruinen des Konvents Santa Engracia.
Salamanca Stadt (Kastillien - León) Salamanca ist hauptsächlich aufgrund seiner Universität bekannt, der ältesten Spaniens und auch eine der ältesten Europas. Diese bezaubernde Stadt mit zwei Kathedralen, vielen Palästen und Kirchen und der wundervollen Plaza Mayor hat sich ihre architektonische Integrität bewahrt und wurde, was nicht überrascht, ebenfalls von der UNESCO ausgezeichnet.
Segovia Stadt (Kastillien - León) Über Jahrhunderte hindurch war Segovia ein Treffpunkt verschiedener Kulturen: Römer, Araber, Juden und Christen hinterließen ihre Spuren in diesem Weltkulturerbe. Neben ihrem Wahrzeichen, dem großartigen römischen Aquädukt, bietet diese Stadt eindrucksvolle Stadtmauern, einen imposanten Zentralplatz, eine Kathedrale, romanische Kirchen, Konvente, winklige Gassen und herrschaftliche Villen.
Medina de Rio Seco (Kastillien - León) Hier ist selbst die enge und winklige Hauptstraße, Calle Mayor, mit ihren Säulenhallen kunsthistorisch wertvoll. Während der Karwoche findet eine wunderschöne Prozession statt.
Puebla de Sanabria (Kastillien - León) In der Nähe des Sanabria-Sees liegt diese Stadt mit vielen Steinhäusern, einem schönen Schloß und einer romanischen Kirche.
Rupit (Katalonien) Dieser bezaubernde kleine Ort ist eine der besterhaltensten historischen Städte in Katalonien. Der Zauber von Rupit erschließt sich Ihnen am besten, wenn Sie mit dem Auto über die Hängebrücke in die Stadt fahren.
Beget (Katalonien) Zwei kleine Flüsse teilen Beget in drei Teile. Hier finden Sie gut erhaltene Steinhäuser mit schönen Holzbalkonen, die mit Vasen aus Ulmen dekoriert sind. 1983 wurde Beget als kunsthistorisch wertvoll ausgezeichnet.
Cruïlles (Katalonien) Diese feudale Stadt wurde um eine Kirche und ein festungsähnliches herum Schloß gebaut. Nur ein paar Kilometer entfernt sind die sehenswerten Orte Sant Sadurni de L'Heura und Monells.
Durro (Katalonien) Mitten im Boí-Tal liegen bezaubernde kleine Dörfer umgeben von Wäldern und Wiesen. Die Straßen hier sind abschüssig und die Häuser haben dicke Steinmauern und Schieferdächer.
Altea (Valenzia) Wundervoll erhaltenes, altes Fischerdorf am Mittelmeer mit vielen kleinen Plätzen und herrlichem Panorama.
Morella (Valenzia) Eine zweieinhalb Kilometer lange Stadtmauer mit sechs Toren und vierzehn Türmen, wundervolle Steinpaläste mit geschnitzten Wappen und eine jüdische Vorstadt aus dem 14. und 15. Jahrhundert machen diesen Ort sehr sehenswert.
Peñiscola (Valenzia) Einst ein wichtiger Marktplatz, ist Peñiscola jetzt ein Fischerort mit steilen Straßen und kleinen Grünflächen, umrahmt von eisener Gartenzäunen.
Cáceres (Valenzia) Cáceres ist ein umwerfendes Beispiel der Baukunst des Mittelalters und der Renaissance und wurde ebenfalls von der UNESCO ausgezeichnet. Ein Labyrinth aus mittelalterlichen Gassen, Straßen und Plätzen führt Sie zu schönen Kirchen, Klöstern und erstaunlichen Palästen.
Guadalupe (Valenzia) In dieser kleinen, netten Stadt mit Kopfsteinpflasterstraßen und Holzbalkonen dreht sich alles um das imposante Kloster. Alfonso XI. erbaute dieses als Sitz für die Virgen Negra de Guadalupe (Schwarze Jungfrau Maria von Guadelupe).
Santiago de Compostela (Valenzia) Santiago de Compostela ist ein weithin bekannter und wichtiger Wallfahrtsort, Weltkulturerbe und auch eine der großartigsten Städte Spaniens mit einem sehr eigenen Baustil. Auch durch die berühmte Universität und die vielen Studenten ist diese Stadt voller Leben.
Mondoñedo (Valenzia) Ein mittelalterlicher Bischofssitz mit vielen schönen Häusern, Kirchen und Klöstern. Viele Gebäude mit Schieferdächern und Granitmauern.
Ourense (Valenzia) Pazos de Arenteiro 1985 wurde dieser Ort als kunsthistorisch wertvoll deklariert. Überschreiten Sie den kristallklaren Fluß Avia auf einer sehr schönen Brücke aus dem 15. Jahrhundert, und Sie gelangen in eine bezaubernde Stadt mit typisch galizischer Architektur.
Combarro (Valenzia) Kleine, unebene Straßen mit Kopfsteinpflaster, alte Häuser und grandiose Sonnenuntergänge bezaubern jeden Besucher im Hafen dieses kleinen, als kunsthistorisch wertvoll ausgezeichneten Fischerdorfes. |
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Interessieren Sie sich für Kunst oder Literatur? Oder für gute Küche und Weine? Vielleicht für Architektur oder Biologie? In Spanien finden Sie berühmte Strecken für alle möglichen Interessensgebiete und wir nennen Ihnen gerne schöne kleine Hotels und Gasthäuser für Ihre Reise. Viele der Routen sind bereits Jahrhunderte alt und wecken die Erinnerung an längst vergangene Zeiten. Bitte kontaktieren falls Sie weitere Informationen über dieses Thema wünschen. Wir beraten Sie gern. Im Anschluss finden Sie eine kleine Auswahl der berühmtesten Strecken:
Der Jakobsweg - Kastilien-León, Galizien Anerkannt als die erste grosse Strecke Europas, treffen sich auf der Walfahrt mit Ziel Santiago de Compostela, seit acht Jahrhunderten Reisende aus aller Welt. (Sto.Domingo de la Calzada, Cervera de Pisuerga, León, Villafranca, Santiago de Compostela)
Der Silberweg - Asturien, Kastilien-León, Extremadura, Andalusien Ursprünglich römisch, wurde der Silberweg zwischen Gijón und Sevilla von Händlern, Minenarbeitern, Viehtreibern und Militär genutzt. (Gijón, León, Benavente, Zamora, Ciudad Rodrigo, Salamanca, Plasencia, Cáceres, Mérida, Zafra)
Die Don Quixote Route - Kastilien-La-Mancha Das unsterbliche Werk des Cervantes dient als Grundlage für eine wundervolle Tour durch die schöne Landschaft der Region La Mancha, mit ihren unzähligen Windmühlen, Burgen und, zum Einkehren, exzellenten Restaurants mit köstlicher einheimischer Küche. (Toledo, Manzanares, Almagro, Albacete, Alarcón, Cuenca)
Die weissen Dörfer - Andalusien Von der Atlantikküste bei Cadiz bis Antequera führt diese wunderschöne Strecke durch die typischen weissgewaschenen Dörfer Andalusiens, die in dieser Landschaft aus sanften Bergen aus der Ferne wie kleine Schneetupfer wirken. (Jimena de la Frontera, Arcos de la Frontera, El Bosque, Ubrique, Grazalema, Zahara de la Sierra, Benaojan, Montejaque, Ronda, Olvera and Antequera). |
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In Spanien werden einige der weltbesten Weine produziert. Die große Vielfalt spiegelt in ausgezeichneter Weise die Verschiedenartigkeit der spanischen Landschaften wider. Verschiedene Klimazonen, unterschiedliche Bodenbeschaffenheit und mehrere Arten von Rebsorten bilden die Grundlagen für ein einzigartiges Mosaik. Darum finden Sie hier sowohl fruchtige, grüne und „nostalgische“ Weine aus dem Norden als auch von der Sonne verwöhnte und sehr süße Getränke aus dem Süden.
Galizien Diese Provinz ist bekannt für seine leichten Rot- und Weißweine mit angenehmer Säure und niedrigem Alkoholgehalt. Sie passen hervorragend zur landestypischen Küche. Bekannte Qualitätsweine kommen aus den Anbaugebieten Rias Baixas, Ribeiro und Valdeorras.
Kastilien Kastilische Weine sind hauptsächlich Rotweine, deren Alkoholgehalt von 13 bis 17 Volumenprozent gehen kann. Die bekanntesten werden in den Gegenden von Valbuena, Quintanilia de Arriba und Quintanilia de Onésimo produziert. Gemäß Vorschrift müssen diese Weine in unterirdischen Kellern und in sog. „Bordalesa“-Fässern gelagert werden, so daß die Produktion nicht sehr umfangreich und der Preis dementsprechend hoch ist.
Rioja Der Fluß Oja gab dieser wohl bekanntesten spanischen Weinregion ihren Namen. Das Anbaugebiet ist in drei Teilregionen unterteilt: Rioja Baja („Unter-Rioja“) mit fruchtigen Weinen mit hohem Alkoholgehalt, Rioja Alta („Ober-Rioja“) mit hervorragend reifen und alten Weinen und Rioja Alavesa mit Rotweinen, die hauptsächlich jung getrunken werden sollten.
Navarra In der Qualitätsweingegend Navarra werden hauptsächlich Rotweine mit einem Alkoholgehalt bis zu 14,5 Vol.% hergestellt. Diese harmonieren ausgezeichnet mit der deftigen regionalen Küche.
Katalonien Katalonien bietet dem Weinkenner ausgezeichnete Rot- und Weißweine. Am bekanntesten sind hier die Penedés-Weine (vor allem Weißweine) und die Priorato-Weine. Weit verbreitet und auch außerhalb Spaniens sehr geschätzt sind die qualitativ hochwertigen Cava-Schaumweine aus Sant Sadurní d’Anoia bei Barcelona.
Aragon Die Qualtitätsweinregionen in dieser Provinz heißen Campo de Borja, Cariñena und Somontano. Weine aus diesen Anbaugebieten sind sehr gehaltvolle Rotweine mit reichem Bouquet. Durch ihr volles Aroma sind sie ein idealer Begleiter für gut gewürzte und deftige Gerichte.
La Mancha Diese Provinz ist das große spanische „Weinreservoir“ und umfasst die Gegenden von Toledo, Ciudad Real, Cuenca und Albacete. Bekannte Qualitätsweinregionen hier sind Mancha, Méntrida, Vaidepeñas und Almansa. Die Weine sind allgemein von guter Qualität, mild und trocken, mit leichter Säure. Sie werden vor allem jung getrunken.
Andalusien Hier finden Sie die folgenden Qualitätsweinregionen: Jerez-Xèrés-Sherry, Manzanilla-Sanlúcar de Barrameda, Málaga, Montilla-Moriles und Condado de Huelva. Diese Weine werden auf eine einzigartige Weise produziert, wobei verschiedene Jahrgänge zusammengenommen werden und dann in Eichenfässern reifen.
Estremadura Diese Region wurde bisher oft nicht als Weinanbaugebiet berücksichtigt, aber sie bietet einige ausgezeichnete, oft starke Weine mit einem besonderen Aroma. Erst jüngst auf dem Markt gekommen ist der Wein aus Cañamero. Gute Weißweine kommen aus Montánchezu, Cillero und Añigal, leichte Rotweine aus Hervás.
Levante An der Mittelmeerküste finden Sie folgende Qualitätsweinregionen mit sehr unterschiedlichen Weinen: Alicante, Valencia, Jumilia, Utiel-Requena und Yecla. Alicante ist sehr bekannt für starke Rot- und Rosé-Weine, Valencia bietet ausgezeichnete trockene und frische Weißweine. Die Jumilia-Weine aus der Gegend um Murcia reifen in Eichenfässer und zeichnen sich durch ein sehr eigenes Aroma aus. |
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Spanien bietet Ihnen wundervolle Berg- und Hügellandschaften für eine Vielzahl von Aktivitäten. Gehen Sie Skifahren in der Sierra Nevada, erforschen Sie die Höhlen im Berggebiet Picos de Europa oder brechen Sie auf zum Trekking in den weltberühmen Pyrenäen. Die spanischen Berge und Hügel mögen nicht so hoch und so zahlreich wie anderen Ländern Europas, aber sie bestechen durch ihre Schönheit und die meist unberührte Natur.
Macizo Gallego Diese Bergkette liegt in Galizien und besitzt so eindrucksvolle Gipfel wie den Alto de la Canda mit 1.262 m oder den Cabeza de Manzaneda mit 1.778 m. Die höchste Erhebung mit 2.095 m liegt im Gebiet Peña Trevinca, welches sich über die Provinzen Galizien, Kastilien und Leon erstreckt.
Montes Cantábricos Wilde, zerklüftete Bergkette im Norden des Landes. Der Berg Torre Cerredo im Gebiet Picos de Europa ist mit seinen 2.643 Metern die höchste Erhebung. Hier gibt es auch einige tiefe Höhlen, in die Sie einsteigen können, so z.B. die Sima del Trave, die fünfttiefste Höhle der Welt.
Sistema Central - Zentralmassiv In diesem riesigem Bergebiet, das eine entscheidene Rolle im täglichem Leben dieser Region spielt, liegt die Sierra Gredos mit einer Fläche von über 8.000 km2 und dem Berg Almanzor mit einer Gipfelhöhe von 2.592 m.
Sistema Bético - Betisches Massiv Hier befindet sich die berühmte Sierra Nevada und darin mit 3.481 Metern die höchste Erhebung der iberischen Halbinsel. Die Gipfel sind das ganze Jahr über schneebedeckt, und von November bis tief in den Mai hinein ist Skifahren möglich. Das bietet Ihnen die einzigartige Gelegenheit, den Vormittag mit Skifahren im Schnee und den Nachmittag mit Sonnenbaden am Strand zu verbringen.
Pyrenäen Die wunderschöne Bergkette der Pyrenäen dominiert das Grenzgebiet zwischen Spanien und Frankreich. Sie erstreckt sich über eine Länge von ca. 600 km und läßt sich in drei unterschiedliche Regionen einteilen: a) Pyrenäen in der Provinz Aragon Der wohl schönste Abschnitt der spanischen Pyrenäen liegt in dieser Provinz. Atemberaubende Natur und die höchsten Gipfel – Aneto (3.404 m) und Posets (3.371 m) - beeindrucken jeden Besucher. b) Pyrenäen in der Provinz Katalonien Beim Wandern und beim Skifahren läßt sich hier eine vielfältige Fauna und Flora entdecken. c) Pyrenäen in der Provinz Navarra Die Berge in diesem Bereich der Pyrenäen sind nicht so hoch wie in den beiden anderen Regionen, jedoch nicht weniger beeindruckend und wild.
Montes Vascos - Baskische Berge Hier im Norden Spaniens befinden sich die Berge Akategui mit 1.544 m, der Aró mit 1.178 m und der Gorbea mit 1.475 m.
Sierra Morena Dieses Berggebiet ist sehr reich an Mineralien und Bodenschätzen wie Kupfer, Blei und Kohle und wird von vielen Strassen und Eisenbahnschienen (zum Abtransport der geförderten Materialien) durchzogen. Die höchste Erhebung ist der Bañuelo mit 1.320 Metern. Der Despeñaperros-Pass liegt an der Hauptverbindungsstraße zwischen Kastilien und Andalusien.
Teide In diesem Berggebiet Teneriffas liegt mit dem Pico de Teide der drittgrößte Vulkan der Welt (3.715 m). Sein letzter Ausbruch fand 1909 an seiner Westflanke statt. |
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Spanien ist außergewöhnlich reich an Nationalparks. Diese Naturschutzgebiete spiegeln die große Vielfalt der spanischen Regionen im Hinblick auf Natur, Kultur und Lebensart auf hervorragende Weise wider. Bitte bedenken Sie, daß sich Besucher der Nationalparks mit einigen Formalitäten beschäftigen müssen. Informationen dazu erhalten Sie in jedem Touristenbüro.
Picos de Europa Der größte spanische Nationalpark Picos de Europa liegt in den Bergen des Nordens und erstreckt sich über die Autonomen Regionen Asturien, Cantabrien und Kastilien und Leon. Hier gibt es wundervolle Buchen-, Eichen- und Birkenwälder. Das repräsentativste Tier der Fauna ist die Gemse.
Ordesa und Monte Perdido Nationalpark Dieser Park liegt im Herzen der Pyrenäen und umfasst eine Fläche von 15.608 Hektar. Neben der artenreichen Fauna beeindrucken hier vor allem das von Gletscher geformte Pineta-Gebiet und die tiefen Schluchten von Añisclo und Escuain.
Aigües Torte und Estany Sant Maurici Nationalpark Dieser schöne Nationalpark liegt in den Katalanischen Pyrenäen und bedeckt ein Gebiet von ca. 10.000 ha. Hier finden Sie wilde, sich durch die Täler schneidende Ströme und Flußläufe, wunderbare Seen und mit Föhren bedeckte Felsspitzen im Überfluß.
Tablas de Daimiel Nationalpark Dieses Naturschutzgebiet ist ein Muß für Vogelliebhaber. Hier haben zahlreiche Arten von Wasser- und Wattvögeln ihr Zuhause. Auch ist es ein sicheres Rast- und Nistgebiet für Zugvögel.
Cabañeros Nationalpark Dieses im Paläozoikum geformte Naturschutzgebiet umfasst eine Fläche von 40.000 ha mit weiten Ebenen und dichtem Unterholz. Es liegt in der Autonomen Region Kastilien-La Mancha und ist sicherlich eines der größten und besten Beispiele für iberisch-mediterranen Wald.
Doñana Nationalpark Dieser schönste Nationalpark Spaniens wurde von der UNESCO als Welterbe ausgezeichnet und ist auch einer der wichtigsten in Europa. Auf über 50.000 ha und ausgedehnten Anschlußzonen bietet er unterirdische Ströme, Marschgebiete an den Ufern des Guadalquivir, Strände, Wanderdünen, Unterholz und Hügel. Die Fauna des Parks umfasst Wasser- und Wattvögel, Raubvögel und auch so gefährdete Tierarten, wie den Luchs, den Haubentölpel und den Königsadler.
Sierra Nevada Nationalpark Der Sierra Nevada Nationalpark liegt in den Provinzen Granada und Almería und hat eine Fläche von 86.000 ha. Er beeindruckt durch seine Kombination aus hohen Bergen und mediterraner Landschaft, mit hochgelegenen Wüsten, subalpiner Steppe und Koniferenwäldern.
Cabrera Archipelago Meer- und Landnationalpark Die kleine balearische Inselgruppe Cabrera ist ein wundervolles Beispiel der Natur und der Schönheit des Mittelmeers. Auf 8.703 ha finden Sie mediterrane Kalksteinfelsen mit beeindruckender Vegetation ebenso wie ökologisch unschätzbar wertvolle Vogelnistgebiete (Kormorane, Möwen).
Teide Nationalpark Die Kanarischen Inseln sind das am besten geschützte Naturreservate in Spanien. Im Zentrum des Teide Nationalpark mit seinen 13.571 ha Fläche liegt der mystische und ehrfurchtsgebietende Monte Teide (3.717 m). Verschiedene Klima- und Vegetationszonen verleihen diesem Naturschutz-gebiet ein ungewöhnliche Artenvielfalt sowohl der Fauna als auch der Flora. Hier finden Sie die violett- und gelbblühenden, ginsterähnlichen Büsche der Hierba Pajonera (Descurainia bourgaeana), Turmfalken und Würger sowie eine nur hier ansässige Eidechsenart, den Lagarto Tizón.
Caldera de Taburiente Nationalpark Dieses Naturschutzgebiet erstreckt sich über ein Gebiet von 4.690 ha und liegt auf der Insel La Palma. Zwischen den ältesten Felsformationen der Inselgruppe (Basalt) verstecken sich wundervolle Wasserfälle und eine reiche Auswahl an einheimischen Pflanzen und Tieren. Dominiert wird dieser Nationalpark von einem der weltgrößten Krater, der an seiner weitesten Stelle 8 km breit ist und bis in eine Tiefe von 1.000 m geht.
Timanfaya Nationalpark Auf der Insel Lanzarote gelegen und auf einer Fläche von 5.107 ha beeindruckt der Timanfaya Nationalpark mit mehr als 300 Kratern, die sich im Laufe verschiedener Eruptionen gebildet haben. Die betörenden Farb- und Lichtspiele dieses Parks vulkanischen Ursprungs und seine Tierwelt (Haría-Eidechsen, Ägyptische Geier und vielen Arten von Wasservögeln) machen ihn zu einem der beliebtesten Nationalparks. Besonders beeindruckend ist auch die Art, wie die Einheimischen hier Getreide anbauen: in flachen Gruben, umrahmt von Halbkreisen aus trockenen Steinen.
El Garajonay Nationalpark Dieses Naturschutzgebiet auf La Gomera mit einer Fläche von 3.984 ha wurde von der UNESCO als Welterbe ausgezeichnet. Wundervolle Lorbeerwälder mit der dazugehörigen Fauna (einheimische Rabiche- und Turqué-Tauben, Columba junoniae) sowie eine Vielfalt an Insekten machen diesen Park ökologisch unschätzbar wertvoll.
Aigües Tortes Nationalpark mit dem See San Mauricio Dieser Naturpark unterteilt sich in zwei Bereiche: das Sant Nicolau-Tal und das El Escrita-Tal. Sant Nicolau besitzt wunderschöne, von Gletschern geschaffene Seen und spektakuläre, von Geologen „Kar“ genannte Hohlformen in den Steilhängen, die über dem Tal zu schweben scheinen. Im El Escrita-Tal befindet sich der bekannte San Mauricio-See und das atemberaubende Els Encants-Massiv.
AUTONOME REGION MADRID
Oberes Manzanares-Becken Dieses Gebiet erhielt seinen Namen nach dem hier wichtigsten Fluß Manzanares. Zerklüftete Bergkämme und Schluchten mit großen Granitfelsen sind für diese Gegend typisch, am beeindruckendsten vor allem in Pedriza del Manzanares. Aufgrund der großen Höhenunterschiede – von 960 bis zu 2.383 Metern – ist die Vegetation äußerst artenreich.
AUTONOME REGION GALIZIEN
Alhoya-Berg Dieses nur 746 ha große Naturschutzgebiet liegt in der Provinz Pontevedra im Distrikt Tuy. Es ist ein sehr zurklüftetes Bergland entlang des Arroyo del Seijal, eines Nebenflußes des Minhos. Die Vegetation wird dominiert von Schwarzen Pinien, wo sich Füchse, Kaninchen und Rebhühner tummeln.
AUTONOME REGION MURCIA
Sierra Espuña Mächtige Kalksteinfelsen dominieren dieses 9.961 ha große Naturschutzgebiet mit wiederaufgeforsteten Pinienwäldern und dichtem Unterholz. Die wichtigsten Wasserläufe sind der Fluß Espuña und der Fluß der Enmedio-Schlucht. In den höher gelegenen Regionen der Sierra hat sich das aus Afrika eingeführte Mufflon gut etabliert. Auch ein Kolonie der vom Aussterben bedrohten Schwarzen Geier hat sich hier angesiedelt. Von Murcia kommend folgen Sie der Nationalstrasse N-340 bis zu den Dörfern Alhama de Murcia und Totana, von wo aus Sie guten Zugang zum Park haben.
El Valle-Berg In den unteren Regionen der Andalusischen Bergkette liegt dieser 1.900 ha große Naturpark mit den beiden Quellen Squeri und Fuensanta. Seine Hügel sind aus Kalkstein mit Schiefer- und teils auch Sandsteinschichten und erreichen Höhen von 100 bis 610 Metern. In den Wälder finden Sie neben zahlreichen anderen Baumarten hauptsächlich schwarze und Steinpinien und viele Füchse, Kaninchen und Wildhasen. Auch viele Vögel sind hier beheimatet, darunter das rotbeinige Rebhuhn, Sperber und Kauz. Der Park liegt am südlichen Ende der Stadt Murcia und ist sehr einfach zu erreichen. |
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